RundbriefArchiv

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Juli 2018

April 2018

fotografiert vom 11. – 17. April zwischen 16 und 18 Uhr

 

WAS WILLST DU WIRKLICH?

 

Wir formen unser Leben, wir yogieren und kreieren. Wir atmen.

Genießen den Frühling. Jeden Tag mehr in der Barmercherryblossomstreet:

Unser uralter Meister Patanjali schreibt in seinen Sutras (Leitfaden), Yoga solle so praktiziert werden, das die Asanas in jedem Moment stira und suka, stabil und süß, gehalten werden können, also ohne Anstrengung. Und das üben wir für unseren Alltag. Jeder Lebensmoment kann stira und suka sein, wir in unserer Mitte, ausgeglichen und uns wohl fühlend, in unserer Kraft und genährt.

Worauf achten wir, wenn wir unseren Tag gestalten und die Momente, aus denen ein Tag besteht? Was tun wir, nachdem wir die Augen geöffnet haben? Und was ist das Letzte, das wir tun, bevor wir die Augen schließen? Welchen Gedanken haben wir und welche Bilder?

Wir können das selbst formen, weitestgehend, eigentlich sogar, wenn wir ganz ganz ehrlich und ernsthaft sind, sogar alles. Im Yoga sagen wir, dass wir in Shavasana trotz allem, was uns aufregen und ärgern oder auch übermäßig freuen und positiv erregen könnte, üben, entspannt zu sein und in Verbindung mit unserer Essenz, Sat°Chid°Ananda, Weisheit, Wonne und Glückseligkeit. So wollen wir am Ende unsere Lebens eins werden, eingehen in die Unendlichkeit.

So entscheiden wir uns immer wieder erneut, in jedem Moment bewusster, ob wir etwas wirklich tun wollen und was es bewirkt.

Ich schreibe das heute und in dieser Frühlingszeit nicht einfach so, sondern weil ich bemerke, wie wenig Positives mir manches Gewohnte gibt. wie z.B. Facebook. Und wie wenig ich hinter dem Konzept stehe. Allerdings habe ich es viel zu Werbezwecken genutzt, für deYn YogaAtelier, aber zu welchem Preis? Und mit welchem tatsächlichen Nutzen? Genügt nicht unsere Whatsapp-Gruppe und meine Erreichbarkeit über Email? Die Veröffentlichung von Neuigkeiten über unsere Internetseite?

Kurz: Es sind mir zu viele negative Dinge, die ich über Facebook sehe und auch weiter teile, damit andere auch sehen und das Negative aufhört. Ich möchte dem aber einfach gar nicht mehr so viel Aufmerksamkeit schenken. Nicht, weil ich mich nicht mehr damit auseinandersetzten möchte, sondern weil ich mehr Energie für die schönen Dinge, die Natur, die Tiere und die Liebe haben möchte. So ist z.B. die Demo am Samstag hier direkt vor meiner Haustür an mir vorbeigegangen und ich in die Schranken von nettem Deeskalationspersonal geraten. Sicherlich hätte ich über FB davon erfahren, aber auch durch die Zeitung. Beides habe ich nicht genutzt. Was geschieht dadurch? Überraschungen oder auch Schlimmeres? Es ist ein Versuch. Und momentan wirkt es erstmal befreiend. Ich vertraue darauf, dass das, was ich wissen soll, zu mir findet. Und bis auf Weiteres lese ich nur noch die digitale ZEIT.

DeYn YogaAtelier legt also den Fokus auf den Newsletter, in dem alle wesentlichen Veranstaltungen angekündigt werden. Meine lovely Schwester gestaltet ihn nun das dritte Mal und ich bin sehr glücklich darüber, die Kommunikation des YogaAteliers in familiären und so lieben Händen zu wissen. Merci, toujours, Juli!

 

Alle Menschen, die eigene Veranstaltungen im Atelier anbieten, werden sie auch weiter bei FB ankündigen können. Und ich muss sagen, bis Juli haben wir ein ganz vorzügliches feines Programm anzubieten.

 

Ich freue mich ganz besonders auf unser Sommerfest, das hoffentlich von vielen gestaltet werden wird. Das Rahmenprogramm steht schon mal und du kannst dich gerne noch anschließen, einen Flohmarktstand eröffnen, etwas Kreatives zeigen oder einfach nur dabei sein. Am 14.7. ab 12:00 feiere ich meYnen Geburtstag dann auch gleichzeitig nach.

 

Dass Imran Khan wieder unsere kleinen Hallen erfreut, finde ich ganz außergewöhnlich. Es ist eine große Ehre, dass er wieder im YogaAtelier die Sitar zum Klingen bringt und ich kann nur jedem empfehlen, der indische Klänge hautnah erleben möchte, sich das nicht entgehen zu lassen. Sichere dir deinen Platz auf den bekannten Wegen.

 

Chronologisch findest du unsere Termine auf der Startseite unter AKTUELL. Der nächste Termin findet sich ganz oben in den Infos.

 

 

Januar 2018

"And I have called out to you,

Children of an undivided Earth,

That you join your hands together,

And be of one accord before a common soil"

- Ifeanyi Menkiti

 

Liebe Yogi*nis!

 

Das neue Jahr hat vor nunmehr fast drei Wochen erst begonnen und dennoch befinden wir uns schon wieder mitten drin. Wir wollen den Winter hinter uns lassen, freuen uns auf den Frühling, buchen unseren Sommerurlaub oder gar schon die nächste Winterreise. Muss das sein?

 

Weniger ist mehr. Langsamer auch. Mein Freund erinnert ich immer wieder an die Schildkröte. Ich habe sie ganz bewusst als Schlüsselanhänger für das Atelier gewählt. Für meinen anderen Schlüsselbund (noch) nicht... :-D

 

Halten wir also wieder inne und blicken also kurz zurück und gar nicht allzu weit voraus.

Ich hoffe, du bist mit gesundem Herzen und ruhiger Seele ins neue Jahr gekommen!

Und noch weiter zurück als der letzte Jahreswechsel liegt in diesem Jahr die Gründung deYnes YogaAteliers im Mai 2014. Seit dem wünsche ich mir für das Atelier ein Harmonium und so kam nun eins geflogen, zum Test. Es ist noch nicht das Richtige, aber es wird nicht mehr lange dauern und wir werden zusammen das OM und einige Mantras mit Harmoniumbegleitung chanten können. Darauf freue ich mich überaus!

 

Wir haben nie erwähnt, wie ökologisch deYn YogaAtelier arbeitet. An dieser Stelle möchte ich das aber einmal öffentlich machen: Wir beziehen von Beginn an „naturstrom“, haben ein Konto bei der GLS-Bank, einer Gemeinschaftsbank mit Sitz in Bochum. Unsere Tees und Leckereien sind ebenso bio und fair eingekauft wie Cremes und Toilettenpapier. Wir versuchen den Verbrauch von Aluminium zu verringern, indem wir nachfüllbare Teelichter benutzen. Plastik müsste am besten ganz vermieden werden, Wir tun unser Bestes. Yoga lehrt uns Achtsamkeit. Nicht nur in der Yogastunde, in der wir oft eng nebeneinander praktizieren, sondern besonders im Alltag sind wir gefragt, in Achtsamkeit liebevoll miteinander zu leben. Nun ist dies wohl doch ein kleines Plädoyer geworden, was ich nicht wollte. Es soll nicht darum gehen, andere zu belehren. Sich selbst immer wieder zurück zu nehmen und Andere zu lassen ist für mich persönlich oft gar nicht einfach, aber das soll hier nicht das Thema sein. Tun wir, was immer wir können. Seien wir bewusst.

 

Und nun ein Blick in die nahe Zukunft:

Gerne würde ich dich zu unserem nächsten cOMetogether am 26.1. um 18:00 im Atelier begrüßen. Johannes Vogt wird zu einem Kirtan (18-19 Uhr, eine Spende für den Künstler wäre super) da sein und wir werden vorher (18-19) ein vegetarisch-veganes Buffet haben. Bringt dazu gerne etwas mit. Wie immer bisher wird dann ein buntes leckeres Gemischtes mit herzlichen Gesprächen entstehen. Der Kirtan danach wird bestimmt ebenso herzöffnend. Ich freue mich darauf überaus und besonders, wenn viele kommen und Teil des Ganzen sind.

 

Hinweisen möchte ich zuletzt noch auf Elas neue Stunde im Atelier. Sie findet dienstags von 17.30 – 19.00 Uhr statt. Du trägst entsprechend deines Gehalts bei.

 

Die Meditationsgruppe sucht gerade nach einem neuen Termin und ich würde mich sehr freuen, sie weiterhin im Atelier zu haben.

 

Unser Programm wird immer schöner und ich fühle mich voller Dankbarkeit und Liebe für diesen, unseren deYnen Ort.

 

Für das neue Jahr wünsche ich dir viele tiefe Momente der Stille, der Glückseligkeit und eine stetige Gesundheit, die Basis und auch das Ergebnis von allem.

 

Umarmung:

Dani

Herbst 2017

Liebe Yogi*inis,

 

ich freue mich, wenn du hier mal reinschaust, um zu sehen, was sich im Atelier so entwickelt. Zuerst das Wesentliche, unser Grundgerüst, die neuen Kurstermine stehen und du kannst dich anmelden. Ich freue mich in 2018 nicht nur auf viele neu und alte Energien auf der Matte, sondern auch auf einen Gast, den ich schon einige Jahre kenne. Johannes Vogt war wie ich 2013 zu seinem ersten ThaiYogaMassageWorkshop im Sunshinehouse und wollte seit dem immer mal ins 2014 eröffnete YogaAtelier kommen. Naja, vor allem wollten wir zusammen ins Stadion. Nun passt es endlich und es wird echt knapp, denn so wie es aussieht, wird sein Terminplan langsam aber sicher immer voller. Im aktuellen YogaJournal ist das erste Interview mit ihm... Im Januar kannst du selbst spüren kommen, wie Musik heilt. Gespielt von Johannes.

(...)

 

Ansonsten nehmen die Dinge ihren Lauf. Ein persönlicher Rückblick:

(offizielle Version, gekürzt)

Vielleicht sind dabei ein paar erhellende Gedanken für den einen oder die andere? Vielleicht sind meine Erkenntnisse nur mir unbekannt gewesen. Ich werde immer noch so häufig gefragt, warum ich doch nicht nach Valencia gegangen bin und so knapp lässt sich das nicht beantworten. Ich versuche hier, es verständlich zu machen, für die, die es interessiert.

 

Und wieder geht es um Balance. Yin und Yang. Narziß und Goldmund.

Wir durften in der Schule das Buch von Hermann Hesse lesen und es begleitet mich seit dem. Für mich geht es momentan konkret um die Frage, wie ich als Lehrerin an einer staatlichen Schule seriös sein UND gleichzeitig mein Herz weiter öffnen kann.

 „Ich glaube, dass ein Blumenblatt oder ein kleiner Wurm auf dem Wege viel mehr sagt und enthält als Bücher der ganzen Bibliothek. Mit Buchstaben und Worten kann man nichts sagen. Manchmal schreibe ich irgendeinen griechischen Buchstaben, ein Theta oder ein Omega, und indem ich die Feder ein wenig klein drehe, schwänzelt der Buchstabe und ist ein Fisch und erinnert an alle Bäche und Ströme der Welt, an alles Kühle und Feuchte, an den Ozean Homers und an das Wasser, auf dem Petrus wandelte... Nun, Narziß, du hältst wohl nicht viel von solchen Buchstaben? Aber ich sage dir: mit ihnen schrieb Gott die Welt.“

Wie die meisten von Euch wissen, war ich zuletzt körperlich nicht richtig fit. Seit dem Start an der neuen Schule war ich erkältet, mein Immunsystem total geschwächt. Funktionieren im Batteriesparmodus. Unglaublich ätzend, wenn man eine neue Stelle hat und sich von seiner besten kraftvollsten Seite zeigen will. Wie kam es dazu? Das Hin und Her zwischen Valencia und Dortmund hat mich letztlich mehr Kraft gekostet, als es mir bewusst war. Vor allem, weil es um mehr ging und geht. Mein Herz hatte stark zu kämpfen gegen (oder mit?) meinen Kopf und es hat zum Glück gewonnen bzw. ausgeglichen. Zeitweilig.

 

Ich erzähle oft in den Yogastunden, dass unser körperliches Empfinden und unsere ganze Seinsempfindung mit den Energien unserer Vorfahren zu tun haben kann.  Im letzten Jahr habe ich das so deutlich wie noch nie zuvor erfahren. Die Energien meiner Vorfahren, auch die meiner direkten, meiner Eltern, kämpfen immer wieder in mir und da geht es um Kopf (eher Yang) und Herz (eher Yin). Es geht um Widder (mein Sternzeichen, eher Yang) und Krebs (mein Aszendent, eher Yin).

(...)

Und jetzt stehen wir da nach einer ganzen Zeit schon und immer und immer wieder geht es um die Balance, das rechte Maß, in jedem einzeln und zwischenmenschlich. Denn natürlich hat sich mein Kopf auch wieder erholt und gibt keine Ruhe, wenn ich nichts mehr in seinem Sinne leiste. Etwas erschaffe und ja, auch Anerkennung bekomme, vor allem in der Schule. Warum ist mir das so wichtig? Es ist die Energie meiner Wurzeln. Und das zu erkennen, heute reflektieren zu können, löst mich ein Stück weit davon. Ich bin auf einem Weg zu mehr Entspanntheit, Selbstvertrauen, Lockerheit.... Liebe!

(...)

Wir dürfen, müssen sogar!, auch schwach sein und das auch zeigen.

Denn wir sind auch richtig, wenn wir nicht stark und perfekt sind. Alles ist gut wie es ist.

 

Darum geht es. In den Yogastunden. Und in der staatlichen Schule. Und um das zu erfahren bin ich froh, beides zu leben.

 

Danke für’s Lesen. Für’s Teil-Sein-Lassen und für’s Teil-Sein.                            

UMARMUNG: DANI

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